Der Versuch der Hausübergabe

Ein entscheidener Schritt müsste langsam mal anstehen: Die Hausübergabe. Erst dann können wir innen endlich mit dem Ausbau beginnen und Bien Zenker sollte durch sein mit ihren Gewerken. Wir nehmen es vorweg: Wir haben das Haus in diesem Zustand nicht abgenommen und die Übergabe ist geplatzt.

Auf die ganzen kleineren Nacharbeiten gehen wir nun gar nicht ein, dabei geht es nur um Schraubenabdeckungen, sich ablösende Fensterdichtungen, Beulen im Estrich und so weiter und so fort, man gewöhnt sich dran. Auch stehen nach wie vor viele Arbeiten an den Fenstern an, auch das hätten wir protokolliert und die Abnahme durchgeführt.

Kommen wir lieber direkt zum Todesstoß:

Der Hintergrund: Bien Zenker schickte am zweiten Stelltag eine Elektrikerfirma um bequem bei offenen Decken und Böden alle Leitungen verlegen zu können. Firma Krause Service GmbH war an dem Tag auch wirklich schnell, ruckzuck war das Haus grob verkabelt. Dann ging es jedoch eher schleppend voran. Alle zwei Wochen kam mal jemand für einen Tag und muckelte weiter an der Elektrik rum. Donnerstag/Freitag vor der Übergabe waren sie dann doch mal wieder zwei Tage am Stück vor Ort, wir haben um Fertigstellung zur Übergabe gebeten. Scheinbar ist den Elektrikern da aufgefallen, dass fast im ganzen Haus NYM O-Kabel verlegt wurden. Sprich Aderfarben schwarz-braun-grau. Leider ist dies nicht zulässig, der Schutzleiter muss in seiner gesamten Länge grün-gelb gekennzeichnet sein. Was macht man also? Genau, man zieht einfach farbige Schrumpfschläuche über die Enden. Wird schon schon keiner merken…

Die DIN VDE 0100 sieht das anders. Also teilten wir direkt dem Bauleiter mit, dass wir das so nicht abnehmen werden. Wir führten dann noch alle weiteren Schritte einer Hausübergabe durch um wirklich alle aktuell offenen Punkte mal niederzuschreiben. Er hatte ja eh grad Zeit… 🙂

Am folgenden Samstag kam der Chef der Firma Krause ins Haus, stellte relativ schnell fest, „was für eine große Scheiße da passiert ist“ ( Zitat ) und dass da jetzt wohl nachgearbeitet werden muss. Als wir ihn darauf hingewiesen haben, dass viele Leitungen nur den Umweg über den Boden zu ihrem finalen Standort gefunden haben und da ja jetzt Estrich drüber ist, wurde er immer stiller….

Bien Zenker und die Krake

Wie ihr gelesen habt ist beim letzten Rahmentausch unsere große Panoramascheibe zu Bruch gegangen. Nun ist die Neue endlich samt Bien Zenker-Kundendienst auf der Baustelle eingetroffen. Der Mensch ist lernfähig, also wurde nicht wieder versucht, das Monster per Muskelkraft zu heben sondern es kam eine Firma mit ihrem Hebe-Roboter.

Echt ein gutes Teil……..wenn man es denn bedienen kann. Denn nun haben wir zwar eine neue Scheibe jedoch auch zwei neue Macken im schon erneuerten Rahmen. Das Gefluche ersparen wir euch an dieser Stelle, ihr könnt es euch denken.

Der Sockel will gedämmt werden

Wenn wir uns noch in etwas Geduld beim Innenausbau üben müssen, können wir den Tatendrang wenigsten anderweitig Luft machen. Wir haben uns also der Sockeldämmung gewidmet.

Zunächst mal haben wir den Sockel also von allem unnötigen Beton befreit. Die Waffen der Wahl waren eine kleine Flex und ’ne gute Hilti.

Die Mädels trugen dann Bitumenvoranstrich auf und die Männers bereiteten sich und die Dickbeschichtung vor.

Zusätzlich verdübelten wir die Platten noch ehe der Armierungsputz samt Gewebe aufgebracht wurde.

So kann das jetzt erstmal überwintern, im Frühjahr folgt dann der Buntsteinputz.

Es werde Wasser

Wir werden angeklemmt. Strom und Internet lagen schon in der Erde und mussten nur ins Haus geführt werden, die Wasserleitung kam nun dazu.

Und die jungfreulichen Zähler wurde auch direkt gesetzt. Los geht’s bei 0…