#pfusch

Hmm, wie fang ich an. Im Jahre 2018 ein Haus zu bauen bedeutet: So viel wie möglich schlau lesen und nicht auf die Idee kommen, irgendwelchen Firmen zu vertrauen. Wenn man nicht alles selber überwacht, dann kommt so etwas dabei raus….

Ob Bewehrungsstahl etwas in der Baustrasse zu suchen hat? Ich kann es mir nicht vorstellen. Ob ich vom Schwerlastkran einen aufgespießten Reifen bezahlen möchte? Definitiv NEIN !

Wir haben also mit unserem Gala-Bauer aus Burgdorf ( den Namen bekommt ihr auf Nachfrage ) einen Vor-Ort-Termin vereinbart, um dieses Problem zu besprechen. Leider wurde dieser kurz vorher abgesagt. Man solle sich schließlich nicht so anstellen, das bisschen Stahl.  

Zumindest sind jetzt die Sinne geschärft. Ab sofort wird genau hingeschaut, wer seine Arbeit wie ausgeführt hat, bevor irgendein Euro unser Konto verlässt. Ist die Kohle erstmal raus, passiert rein garnichts mehr.

Der geschenkte Gaul…

Einem nackten Mann kann man bekanntlich nicht in die Tasche fassen. Daher entdeckt dieser gerade mit großer Freude, dass es bei eBay Kleinanzeigen herrlich viele Pflastersteine in gutem Zustand zu verschenken gibt. Zwar sind das immer nur Kleckermengen, Kleinvieh macht aber auch Mist. Also haben wir gestern schon mal 10qm erbeutet. Mal schauen, was wir damit anfangen. Es kommt bestimmt noch der ein oder andere Quadratmeter dazu. 

Danke Vaddern und Alex…

Let‘s go

Die Baugenehmigung ist da….. 🙂 🙂 🙂

Hat ja auch nur 4 Monate gedauert, Peanuts. Nach Durchsicht der 30 Seiten waren wir jedoch dümmer als vorher. Können wir nun so bauen wie geplant, oder nicht? Das Hauptthema dabei ist der verringerte Abstand des Hauses zum Privatweg. Wir würden gerne auf 2,50m dort ranrutschen, die Bauordnung schreibt bekanntermaßen 3m Abstand vor. Im Text steht ein kurzer Passus, wie vorher schon ergoogelt, dass wir auf dem Weg eine Baulast eintragen können, um den Abstand verringern zu können. Natürlich mit Zustimmung der drei weiteren Eigentümer. In den Zeichnungen des Bauantrages wurde jedoch handschriftlich überall die 2,50 durchgestrichen und 3m daraus gemacht. Was fängt man nun damit an?

Also hieß es mal wieder: schlaumachen, rumfragen, telefonieren, Vitamin B nutzen. Zum Glück arbeitete ein aktueller Kollege vorher im Bauamt und konnte uns unterstützen. Es ist kein Problem, die Abstandslast einzutragen, dazu ist nur eine weitere Zeichnung notwendig und wie sollte es auch anders sein, der ein oder andere Euro. Warum das nicht direkt in der Baugenehmigung als Erklärung steht? Ich hab keine Ahnung. Das wäre wahrscheinlich zu einfach für die Bauherren. 

Bemusterung, die 17.

Knappe zwei Monate nach der eigentlichen Bemusterung bei Bien Zenker in Mülheim-Kärlich konnten wir diese nun tatsächlich abschließen und unterschreiben. Ein paar Punkte konnten wir vor Ort nicht direkt klären. Nach vielen Telefonaten und E-Mails ist nun aber alles gerade gerückt, ein paar Details zum geplanten Kamin, zur Stufenbeleuchtung und zum Thema Fingerprint an der Eingangstür haben wir nachgereicht und somit die Bemusterung abgeschlossen. 

Nun ist Bien Zenker wieder an der Reihe und zeichnet die Ausführungspläne. Wir werden uns in der Zwischenzeit mit den Erdarbeiten und der Bodenplatte beschäftigen, wir haben immerhin noch keine Entscheidung für oder gegen eine Firma gefällt. Eine geworfene Münze könnte helfen. 

Und damit es nicht langweilig wird, haben wir nebenbei noch ein paar Termine mit Garagenfirmen. Stay tuned

Unwiderruflich

Es geht um das liebe Geld. Zwar wird es von uns beantragt, wir zahlen die Zinsen, leiten es weiter und zahlen damit Rechnungen. Im wunderschönen digitalen Zeitalter sind es jedoch einfach nur schnöde Zahlen auf dem Monitor. Bien Zenker möchte sich seinen Anteil daran gerne durch einen „unwiderruflichen Überweisungsauftrag“ sichern. Also haben wir das entsprechende Formular zur dsl-Bank geschickt. Kurz darauf erhielten wir die Meldung, dass die dsl-Bank dies Formular aus „geschäftspolitischen Gründen“ nicht akzeptiert. Wir könnten jedoch eine „Abtretungserklärung“ unterzeichnen und an Bien Zenker leiten. 

Tja, was soll ich sagen, für mich hat das Kind einfach nur einen anderen Namen. Also unterschreiben, glücklich sein und weitermachen. Eine Wahl hat man eh nicht.