Die etwas größere Kerze

Heute hatten wir Besuch von der Firma Eckl Kamine & Solar aus Bayern. Michael Eckl höchstpersönlich kam vorbei und hat mit uns den Kamin geplant. Es wird ein Raumtrenner zwischen Wohn- und Essbereich, 160 x 80 x 190, von beiden Seiten mit Scheibe und einem integrierten „Regal“ fürs Holz. Dieses ist vor die meist unschöne Reinigungsklappe geplant und wir können sie mit gestapeltem Holz verstecken.
Als Sims gibt es tiefschwarzen Granit, im Großhandel trägt er die Bezeichnung ‚nero assoluto gebürstet’. Bei Eckl trägt er den sehr viel charmanteren Namen ‚devil black’.
Das Design des Putzes bleibt noch offen. Wir liebäugeln mit Betonoptik, mal schauen was Sascha, unser Maler des Vertrauens, dazu sagt.

Eigentlich wollten wir den Kamin erst planen, wenn die Hütte steht, da wir aber von Bien Zenker die Bohrungen im Schornstein ausführen lassen wollen und ihnen die Höhen mitteilen müssen, kamen wir jetzt nicht drum herum. Auch nicht schlimm. Im Normalfall führt Firma Eckl diese Anschlussbohrungen durch, wir haben uns jedoch für einen Bausatz entschieden und montieren selber.

Angeschlossen wird der Kamin an den bei Bien Zenker bestellten LAS-Zug. LAS steht dabei für Luft-Abgas-System und bedeutet, dass nicht nur die Abgase nach oben geführt werden sondern der Kamin auch von oben durch einen zusätzlichen Zug mit Frischluft versorgt wird. Da der Rest des Hauses ja nahezu luftdicht ist oder sein sollte bleibt entweder diese Variante oder aber man führt Frischluft von unten durch die Bodenplatte zu, für uns war das jedoch keine Option.

Nun wird der Kamin bei Eckl konstruiert und wir bekommen beizeiten die Pläne. Damit können wir dann auch den Estrich-Ausschnitt definieren. Als Hausaufgabe bleibt die Wahl eines Differenzdruckwächters, zuständig für die Abschaltung der kontrollierten Wohnraumlüftung im Fehlerfall. Wir wollen ja nicht dass die Abgase durch Unterdruck aus dem Kamin in den Wohnraum gesaugt werden. Das wäre tatsächlich unschön und gefährlich.

Der arme Weg

Wie bereits erwähnt blieb unsere Baustraße nicht lange jungfräulich. Zumindest befahren wurde sie nun, gebuddelt wurde jedoch erstmal im benachbarten Weg. Unser Schmutzwasseranschluss an das bestehende Kanalnetz wurde superfix von der Gemeinde beauftragt und ausgeführt. Wie auch immer das da unten in der Erde jetzt aussieht… 🙂 von der Grundstücksgrenze an sind wir jetzt in der Verantwortung.

Schade nur dass nicht alles so schnell kommt wie die Entwässerungsgenehmigung. Der Bauantrag schlummert immer noch irgendwo im Stapel im Gemeindebüro.

Blaue Plakette? Wohl kaum

Passend zur aktuellen Diskussion wurde der erste Diesel auf dem Grundstück verbrannt. Wir haben eine Baustrasse bekommen und der Zaun wurde gekillt. Leider wird dieses jungfräuliche Fleckchen aus  Schotter nicht lange so aussehen. Als ich heute morgen zum Fotos machen vor Ort war, hab ich die Kanalbauer der Gemeinde dabei ertappt, wie sie still und heimlich die Straße zersägt haben. Heute wurde der Schmutzwasserkanal fürs vordere Grundstück vorbereitet, dies kommt direkt an die Hauptleitung. Nächste Woche soll dann unser Grundstück dran sein, wir gehen quer rüber zum benachbarten Privatweg und kommen dort mit an die Leitung