Detailfragen – Die Bemusterung

Auf geht’s zur Bemusterung. Die eine Hälfte der Mannschaft brachte uns erfolgreich nach Mülheim-Kärlich, die andere Hälfte nutzte die lange Fahrt aus, den übermäßigen Alkoholgenuss einer Kohlfahrt zu verarbeiten. Untergebracht waren wir im Hotel Larus, mit Blick auf den prächtigen Rhein.

Sowohl das Zimmer als auch das Frühstück waren super, so ging es also voller Elan ins Bemusterungszentrum von Bien Zenker. Wir fühlten uns echt gut vorbereitet, immerhin wurden kurz vor der Bemusterung noch einige Nachtschichten über den Ausführungsvorplänen verbracht.

Unsere Beraterin, Frau Kaltenbach, empfing uns trotz starker Rotznase und kam direkt zur Sache. Es ging an die Überarbeitung des bisherigen Grundrisses und sie hatte noch die ein oder andere gute Idee. So haben wir zum Beispiel zwei kleinere Fenster im Essbereich gegen ein wahres Monster von 2,80 x 2,21 getauscht, zu einem minimalem Aufpreis. Dass man natürlich einen Raffstore-Antrieb und einen Schalter gegenrechnen kann haben wir im Vorfeld nicht beachtet. Und schon kann man sich ein solches Fensterchen leisten. So gingen wir also Raum für Raum durch, änderten mal ein Fenster, mal eine Wandstärke und zack, schon war Mittag. Bien Zenker lädt seine Kunden mittags zum Griechen direkt um die Ecke ein. Wirklich lecker. Nur fragen wir uns, wie viel Spaß das als Berater macht, wenn alle Bauherren von der Mittagspause mit einer Knoblauch-Zwiebeln-Fahne wiederkehren.

Am Nachmittag ging es dann an die optischen Details. Wir legten uns auf ein Farbdesign fest, die Folierung der Fenster, die Beschaffenheit der Ziegel, Außenfensterbänke, Terassenschwellen, Rollläden, Raffstores und und und.

Weiterhin ging es um die Gestaltung der Treppe. Wir wussten schon lange, dass es eine aufgesattelte Treppe mit einem Podest, weißen Setzstufen sowie Stufenbeleuchtung werden soll. Für die Trittstufen entschieden wir uns nach einigem Hin- und Her für Esche, da dies gut mit unserem Boden im EG harmoniert. Um einen Stützbalken am Treppengeländer wegzuschummeln entschieden wir uns für eine Wand im Treppenauge, die bis unter die Decke im OG reicht und durch zwei Wandöffnungen laufgelockert wird. Dies bietet uns auch im Erdgeschoss die Gelegenheit, den Stauraum unter der Treppe zu nutzen, der Staubsauger und seine Wischer-Kumpels wollen ja auch verstaut werden. Um den Handlauf kümmern wir uns selbst, wir sind aktuell auf der Suche nach etwas Ausgefallenem. Außerdem haben wir das Fenster im Treppenbereich vergrößert und so platziert, dass es direkt auf der Ebene des Podests beginnt. Die Planung der Treppe verlief sehr gut, Frau Kaltenbach hat viele Ideen eingebracht, die wir nun genauso umsetzen.

Zu guter Letzt kam das Thema Haustür. Man muss direkt dazu sagen, wir haben den Plan, die Haustür auszumustern. Wir wollen unbedingt eine Alutür mit Motorschloss und Fingerabdrucksensor. Das war uns von Anfang an klar und wir haben daher in einem sehr frühen Stadium der Hausplanung immer wieder darauf hingewiesen, dass wir die Tür ausmustern werden. Bekanntermaßen bietet Bien Zenker hauptsächlich Holztüren von Kera an. Es gibt diese auch mit Motorschloss und Fingerprint, das Preisleistungsverhältnis ist jedoch nicht der Rede wert. Frau Kaltenbach teilte uns vor Ort mit, dass die Haustür seit dem Jahreswechsel 17/18 nicht mehr ausgemustert werden kann. Wir sind aus allen Wolken gefallen, da wir ein paar Tage vor der Bemusterung nochmals explizit das Thema Haustür bei unserem Verkäufer zur Sprache brachten und uns wieder bestätigt wurde, dass es kein Problem ist. Wir vereinbarten also mit Frau Kaltenbach, dass das Thema Haustür erst mal offen bleibt um dies noch zu klären. Für den Fall der Fälle, dass wir die Tür tatsächlich nicht ausmustern können, suchten wir dann noch eine Tür von Kera mit unseren Wunschdetails aus. Der Aufpreis hat uns jedoch fast aus den Latschen gehauen. Nun sind wir gespannt, wie das Thema seitens Bien Zenker behandelt wird.

 

An Tag Zwei setzten wir uns mit dem Elektro- und Smarthome-Berater Jens Metz zusammen.

Bien Zenker setzt bei ihren Häusern auf das System von Loxone. Zunächst führte uns Herr Metz also den Loxone-Showroom vor und erklärte uns sämtliche Möglichkeiten einer smarten Hütte. Schon nach wenigen Minuten war dem Bauherr klar, dass mindestens eine Nachtschicht mit Schalterplanungen und gefühlt tausend Varianten verschiedenster Lichtstromkreise völlig umsonst war. Einfach den Loxone Multitaster an die Wand, ein paar Szenen programmieren und schon werde es Licht. Herr Metz hat echt Ahnung von diesem System und konnte uns wertvolle Tipps geben. Im Grunde haben wir fast unsere komplette Schalterplanung über den Haufen geworfen und werden smarter als gedacht. Aus acht Schaltern in den beiden Fluren wurden zwei Bewegungsmelder, aus fünf Raffstore-Schaltern wird ein Ipad an der Wand, noch ein Relais hier, ein Funkschalter dort … 🙂 Und das ein oder andere Gimmick kann man sich noch vom Weihnachtsmann wünschen, Loxone ist da bezüglich Nachrüstungen echt easy. Der Mann liebäugelt direkt mit einem Touchsystem, dass durch die Esstischplatte funktioniert, sprich man toucht auf seinem Tisch herum und irgendwas wird bedient.

Selbstverständlich wird auch das gesamte Hausklima über Loxone gesteuert, klar oder? 🙂

Für den Außenbereich haben wir kaum Wandauslässe oder „Gartenstrom“ geplant, da werden wir das meiste über die Unterverteilung in der zukünftigen Garage realisieren. Dank Loxone-Funkschaltern natürlich dann auch smart.

Den Tag schlossen wir dann mit Frau Kaltenbach ab. Wir gingen nochmal die Protokolle durch, überprüften, ob wir etwas vergessen hatten, schauten ein weiteres Mal über die Grundrisse und konnten direkt die Aufpreise aus der Bemusterung in der aktualisierten Kalkulation sehen. Möchte uns nicht doch noch jemand sponsern?

Fazit: Unsere beiden Berater haben das super gemacht, wir sind sehr zufrieden. Und das Haus nimmt zumindest auf dem Papier endlich richtig Formen an. Es wird Zeit, dass es los geht.

Steckdosen, Lichtschalter, Spots & Co – Vorbereitung für die Bemusterung

Nachdem wir den Vorbehalt bei Bien Zenker aufgelöst haben, da die Finanzierung stand, legten diese einen Zahn zu und luden uns zur Bemusterung ein. Am 26./27.02. werden wir nun alle Details für unser Häuschen festlegen. Vorab trudelten vor ein paar Tagen die Pläne ein. Nun heißt es einen klaren Blick auf die Pläne zu haben, den Rot- und Blaustift zu zücken und z. B. Steckdosen, Lichtschalter und Co. zu prüfen, ändern und neu einzuzeichnen. Die Anzahl der Steckdosen, 39 sind bereits im Hausstandard enthalten,  haben wir bereits auf rd. 90 Stück erhöht. An Stromquellen wird es uns hoffentlich nicht mangeln. 😀

Außerdem geht es noch um so lustige Dinge wie Dichtungsbahnen, Wandverstärkungen, Abflusspositionen, Türanschläge, Deckenspots, Lüftungsauslässe und was man noch so alles im Kopf rumschwirren hat. Das ganz normale Planungschaos halt….

Freie (Ein)Fahrt

Der Weg auf die Wiese ist frei. Bisher stand auf der geplanten Einfahrt des neuen Privatweges noch ein Stück Zaun und ein Stromkasten von anno dazumal.

Den Stromkasten ließen wir von der Avacon auf die andere Straßenseite versetzen, danke Konny und Oliver ( die neuen Nachbarn von hinten ) für das Organisieren. Das ging alles erstaunlich glatt, nen paar Euro kostet der Kram allerdings schon. Gott sei dank wird die Rechnung geteilt ?

Natürlich fällt dem aufmerksamem Betrachter direkt auf, dass der Zaun auch gewichen ist. Holm, unser starker neuer Nachbar von vorne, ließ den Spaten glühen und buddelte sich Richtung Grundwasser. Leider dachte der Erbauer des Zauns, dieser müsste zwei weitere Weltkriege überstehen und beschloss, Eisenbahnschienen auf Länge zu sägen und mit einem 1m-Betonfundament mit der Erde zu verschweißen. Und dennoch hat Holm triumphiert.

Die alles entscheidende Frage ist nun: Wer tut sich freiwillig die weiteren 50 Pfähle an? Vorschläge? Holm ist glaub ich raus ?

Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Die drögen Themen beim Projekt Hausbau dürfen nicht zu kurz kommen. Auch wenn es durchaus spannendere Dinge gibt. Der Termin mit unserem langjährigen „Versicherungsfutzi“ (sorry Klaus für die Wortwahl ;-)) Klaus Kutzner (Swiss Life) war erfolgreich. Wir waren uns vorher einig, dass wir folgende Versicherungen abschließen wollen:

Risikolebensversicherung (zur Absicherung des Kredits)

– Bauherrenhaftpflichtversicherung

– Bauleistungsversicherung

– Wohngebäudeversicherung (Feuer, Wasser, Hagel, Sturm)

Das war’s zu diesem Thema auch schon.