Der Bauantrag – Ein schwieriges Unterfangen

Endlich war es soweit. Der Bauantrag lag vor und der Unterschriftenmarathon konnte beginnen – fast.

Bei Durchsicht des Bauantrags und den Plänen zur Entwässerung fielen uns jedoch leider so einige, auch für uns als Laien, offensichtliche Fehler auf. So konnte der Bauantrag nicht bei der Gemeinde abgegeben werden. Wir setzen uns also mit dem Architekturbüro STS in Verbindung. Die Fehler wurden fix behoben und am nächsten Tag lagen uns die korrigierten Unterlagen vor.

Nun hieß es Feuer frei für den Kugelschreiber.

Abgegeben wurde der Bauantrag am 21.12.2017 persönlich bei der Gemeinde. Hoffentlich müssen wir uns nicht so lange in Geduld üben.

Es geht unter die Erde

Heute wird endlich mal professionell auf der Wiese gewerkelt. Wir haben bei Dr. Immo Schülke aus Springe ein kombiniertes Baugrund- und hydrogeotechnisches Gutachten beauftragt, sprich Bohrungen bis 4 Meter Tiefe und einen Versickerungstest im Bereich der zukünftigen Sickergrube.

Bisher war der Kontakt mit Herrn Schülke erstklassig. Leidensfähig scheint er auch zu sein, bei 3 Grad und Nieselregen bin ich nicht neidisch auf seinen Job…  🙂

Oh Tannebaum

Es sind schon die ersten unserer Bäumchen gewichen. Diese wären früher oder später sowieso im Zuge der Erdarbeiten abgeholzt worden, nun leben sie als Weihnachtsbäume weiter. Bei Glühwein, Lagerfeuer und einsetzendem Schneefall wurde also die lange nicht mehr benutzte Muskulatur der Männer aufs heftigste malträtiert. Natürlich nur unter Aufsicht der jeweiligen Befehlshaberin. Zahlreiche Beweisfotos sind vorhanden… 🙂

 

Nur die Bauherrin ließ es sich unter lautem Gejammer nicht nehmen:

 

Wo kein Kläger, da kein …

Da aus dem vorhandenen großen Grundstück vier werden, hatte der Vermesser im Rahmen der Teilungsvermessung im Vorfeld allerhand zu tun. Schließlich mussten diverse neue Grenzsteine gesetzt bzw. vorhandene wieder hervorgebuddelt werden.

Nun stand also noch der offizielle Termin mit dem amtlich bestellten Vermesser, in unserem Fall mit Christoph Crause von RMK Consult, vor Ort an. Da es sich um eine Teilungsvermessung handelt, mussten zu diesem Termin auch sämtliche Nachbarn eingeladen werden, an deren Grundstück einer der neuen Grenzsteine angrenzt. Nun haben alle betroffenen Nachbarn die Möglichkeit innerhalb von vier Wochen eine Klage gegen die Vermessung einzureichen. Alternativ konnte vor Ort eine Klageversichtserklärung unterschrieben werden, sodass wir die vierwöchige Frist nicht verstreichen lassen müssen. Aktuell sitzen wir auf heißen Kohlen, da noch nicht alle Unterschriften für die Klageverzichtserklärung vorliegen.

Insgesamt ein angenehmer Termin, da man direkt mal viele der neuen Nachbarn kennengelernt hat.

Jetzt heißt es Abwarten und Tee trinken. Das ist allerdings so gar nicht unsere Stärke… :-/

Das erste Nebenprojekt

Wie das immer so ist, Wunsch und Realität gehen nicht immer Hand in Hand über die Blumenwiese.

Der Wunsch war ein Bulli, irgendetwas in Richtung T4 Kastenwagen oder ähnliches. Also ab zu den einschlägigen Verkaufsportalen, jede Menge Suchen ausgeführt, und schon hat sich der Wunsch aufgrund der unfassbar hohen Preise fröhlich winkend Richtung Sonnenuntergang verabschiedet. Da stand ich also mit der Realität auf meiner Blumenwiese, im Hinterkopf kreiste Vadders Kastenhänger. Also wurden Autoscout und Co. schnell geschlossen, ab zum Anhängerkupplungsshop und so bekommt der treue Passarati nun einen abnehmbaren Haken von Oris ans Heck.

Am nächsten trockenen Tag lag ich dann vor dem Haus auf der Strasse, die Mechanik war schnell montiert.

Aus Erfahrung wusste ich, dass der blöde Teil erst kommt, wenn man versucht, die Innenverkleidungen ohne brechende Nupsis vom Auto zu trennen um die Elektrik nach vorne zum Sicherungskasten zu ziehen. Sagen wir mal so, es haben mehr Nupsis überlebt, als gedacht. Dafür hab ich bis tief in die Dunkelheit mit dem Sicherungskasten und der Verdrahtung des CAN-Bus-Systems gekämpft und irgendwann gewonnen. Das Aussägen der Stoßstange habe ich auf den nächsten Tag geschoben, Tageslicht ist dafür irgendwie sinnvoll.

Ein erster Check mit angehängtem Hänger verlief zufriedenstellend, die Probefahrt wird wohl im Zuge des Tannebaumschlagens erfolgen….